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Wozu dienen 800 Holzpaletten? Um ein preisgünstiges Ökohaus zu bauen!

Die - sicherlich bizarre, aber ebenso geniale - Idee stammt von Gregor Pils und Andreas Claus Schnetzer: zwei jungen österreichischen Architekten, denen es gelungen ist, ein Haus komplett aus Paletten zu bauen!
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Spleenige Öko-Ideen haben wir genug gehört, die teils aus Provokation teils aus Liebhaberei vorgebracht werden. Dennoch sollte man diesbezüglich aufmerksam sein!

 

Wovon ist die Rede?

 

Vom Pallet-House, dem Haus, das komplett aus wieder verwerteten Holzpaletten hergestellt ist.

 

Die Idee stammt von Gregor Pils und Andreas Claus Schnetzer, zwei Architekten aus Wien, die aus Begeisterung für Architektur und Umweltverträglichkeit ihr ehrgeiziges Projekt auf der „European student competion on sustainable architecture“ vorgestellt haben, dem europäischen Wettbewerb, der sich an europäische Architekturstudenten richtet, die ein umweltfreundliches Haus zu entwickeln hatten.

 

Das Ergebnis?

 

Pils und Schnetzer haben gewonnen und konnten ihre Idee verwirklichen: das erste Haus aus Paletten in der Geschichte wurde dem Publikum bei der Architektur-Biennale von Venedig. vorgestellt.

 

Mauern, Wände, Dach, alles aus Recyclingpaletten errichtet, die vorher für den Transport und die Lagerung von Waren verwendet worden waren.

 

Warum gerade Holzpaletten?

 

Weil Holz, vor allem Recyclingholz, Ersparnisse bei den teuren Baumaterialien erbringt, weil Paletten leicht sind und somit einfach transportiert werden können, weil ein Gebäude in kurzer Zeit errichtet werden kann“- C. Schnetzer.

 

Am Ende kann mit 800 Recyclingpaletten ein Haus von 60 m² errichtet werden, wobei der Preis für eine Palette auf 8 Euro geschätzt wird.

 

Also ein Haus, das für alle erschwinglich ist.

 

Und eben dies war das Ziel der beiden Architekten. Neben der Umweltverträglichkeit hatte ihre Mission noch ein höheres Ziel: Mit einem kostengünstigen Palettenhaus können für arme Bevölkerungsschichten einfacher Häuser errichtet werden. Geradewegs wie die Häuser, die sie zur Instandsetzung der Armenviertel von Kairo und Südafrika am Bauen sind.

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